´Ecclesia Diabolica Europa e.v. Tour 2019´ Behemoth – At the Gates – Wolves in the Throne Room – Turbinenhalle Oberhausen 23.01.2019

Am 23. Januar besuchte die polnische Band Behemoth das Ruhrgebiet um in der Turbinenhalle in Oberhausen ihre neue Platte“ I Loved You At Your Darkest“ vorzustellen. Als Support waren  „At the Gates“ und  „Wolves in the Throne Room“ mit angereist. Pünktlich um 18.30 Uhr öffneten die Tore zur heiligen Turbinenhalle in der heute Behemoth ihr “Sakrileg” abhalten wollte. Die drei Bands haben ihre Europatour unter das Motto „ wir bringen die unheilige Dreifaltigkeit und einen Schwarm der Verwüstung über den alten Kontinent!“ gestellt. So begann die Zerstörung der Turbinenhalle um 19.30 Uhr mit der ersten Band  „Wolves in the Throne Room“. Die Band aus dem US Staat Washington begann ihre Black Metal Musik in die Ohren der Fans zu zelebrieren. Dunkle Bühnenshow gepaart mit dunkler Musik brachte das Publikum direkt in die richtige Stimmung für den Abend. Ihre Songs drangen durch die Gehörgänge bis ins Gehirn vor und überzeugten mit perfektem Sound. Es folgte „At the Gates“. Die 1990 gegründete Band aus Schweden performte Death Metal alter Schule auf der Bühne. Toller Gesang  harmonierte mit spielfreudigen Musikern.  28 Jahre lang, perfektionierter Death Metal , fantastisch auf die Bühne gezaubert. Als um 21.40 Uhr der Headliner nach einer längeren Umbaupause die Bühnenbretter betrat, war die Halle im dunklen Nebel verschwunden. Wie schon bei den ersten Bands konnten die Fotografen die Künstler erahnen…Zielschiessen ins Dunkle… Mit einer heißen Feuershow begann das Konzert gewaltig und wurde durch die Musik  auch ein heißer Genuss für die Ohren. Der Black/Death Metal der polnischen Band, die 1991 in Danzig erschaffen wurde, hat sich im Laufe der Jahre zu einer Art „Glauben“ der Fangemeinde entwickelt. Der Wechsel zwischen Wikinger, Satanstum und heidnischer Attitude hat der Band immer neue Fans gebracht und nie geschadet. Ihre Musik harmoniert mit ihrem Bühnenbild und ist an Perfektion schwer zu überbieten. Ein toller Musikabend für die Audioorgane. Das Visuelle war für die Zuschauer ein Genuss, für die Fotografen ein Greul… Satanswerk halt. Als Nachtrag sei noch anzumerken, die Turbinenhalle wurde nicht zerstört, aber im positiven Sinne schwer gefordert.

Wolves in the Throne Room