AMORPHIS – Soilwork – Jinjer – Nailed to Obscurity -Turbinenhalle Oberhausen 11.01.2019

Die finnische Band „Amorphis“ wollte dem kalten, dunklen Winter in Skandinavien entfliehen und begab sich deshalb auf eine EU Tour um die Hitze der Konzerthallen zu genießen. Am 11. Januar besuchten sie in Oberhausen die Turbinenhalle um den Fans im Ruhrgebiet mal wieder finnischen Progressive Metal in die Ohren zu hämmern. Also machten wir uns auf, um für euch dabei zu sein. Um 17.30 Uhr sollten sich eigentlich die Tore der Turbinenhalle öffnen, leider verzögerte es sich und so konnten die Fans erst gegen 18.15 Uhr die Halle betreten. Da die erste Band schon um 18.30 Uhr begann, konnte sie nicht von allen Fans gehört werden. Schade… denn Nailed to Obscurity waren nicht schlecht. Die Doom Metal Band aus dem Ruhrgebiet um Sänger Raimund Ennenga überzeugte mit guten Songs und lebte von der überzeugenden Stimme ihres Frontmannes. Als dann die zweite Band die Bühne betrat, waren auch endlich alle Fans in der Halle und konnten der Musik der Ukrainischen Band „Jinjer“ beiwohnen. Die Band um Frontfrau Tatiana Shmailyuk hat sich dem progressiven Metalcore verschrieben. Es sind aber auch sehr viele Einflüsse vom Grove Metal und sogar einige vom Jazz, Reggae und Funk in ihren Songs wahrnehmbar. Eine überzeugende Mischung aus tollen Musikern, und einer hübschen Sängerin mit toller Stimme. Gegen 20.30 Uhr folgte dann „Soilwork“ aus Schweden. Die 1995 gegründete Band überzeugt mit schönen altem Melodic Death Metal. Im Laufe ihres Bestehens haben sie sich zu einer perfekten Live Band entwickelt. Ihre Bühnenpräsenz motiviert die Fans zum Mitgesang und ihre musikalische Leistung reifte im Laufe der Jahrzehnte zur Perfektion. Als dann der Headliner „Amorphis“ um 22.30 Uhr die Bühne betrat, hatte die Raumtemperatur Saunafeeling. Die Halle war komplett voll und so konnte auch keiner umkippen, falls ihm die Musik den Atem raubte. Die Finnen, die 1990 mit Death Metal ihre Laufbahn begannen, haben sich in ihrer Entwicklung mehr zur Progressive Metal Band hin entwickelt. Diese Veränderung hat dazu geführt, dass ihnen nicht nur die alten Fans treu geblieben sind, sondern sie auch jede Menge Neue hinzugewonnen haben. Ob der Verzicht auf den „Growlgesang“ gut ist, ist Geschmacksache. Auf jeden Fall waren die Fans begeistert. Die Jungs aus Helsinki hämmerten die Bässe und Drums in die Halle und die Menge tanzte mit. Ein irrer Gig und toller Abend ging zu Ende. Der Konzertabend war ein Highlight im bisher kurzen 2019, Bands und Musik ein Genuß, Ton klasse, leider war das Licht für die Fotografen nicht wirklich optimal und der Mann an der Nebelmaschine gab mal wieder zuviel Gas, sodass einiges im Nebel versank.

Nailed to Obscurity

Jinjer

Soilwork

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